Hacke liest – aber was liest er denn? Das lässt sich vorher nicht so genau sagen, denn Hackes Prinzip ist, alle seine Texte mit auf die Bühne zu bringen und erst im Laufe des Abends zu entscheiden, welche er vorträgt: Klar ist, dass er aus seinem neuesten und sehr aktuellen Buch liest: „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“. Aber dann? Man weiß es nicht. Jede Hacke-Lesung ist ein bisschen anders als alle anderen: eine kleine Wundertüte. Sicher ist am Ende nur jener Rat, den der Norddeutsche Rundfunk einmal dem Publikum gab: „Wenn er eine öffentliche Lesung macht, pflegen sich seine Zuhörer mit Taschentüchern auszustatten, weil sie wissen, dass die Lachtränen laufen werden.“

Anfänglich noch als Sportreporter, später als politischer Reporter und Streiflicht-Autor, arbeitete Axel Hacke insgesamt 19 Jahre bei der Süddeutschen Zeitung, bis er dann freiberuflich als Kolumnist und Schriftsteller tätig wurde. Der gebürtige Braunschweiger kann mittlerweile stolz auf über 20 Bücher zurückblicken, die in bis zu 18 Sprachen übersetzt wurden, und gehört damit zu den bekanntesten Journalisten und Schriftstellern der Republik. Mehrfach ausgezeichnet, schreibt er für Erwachsene und für Kinder, über sprechende Kühlschränke und missverstandene Liedtexte, aber auf jeden Fall immer sehr persönlich und anekdotenreich.

http://www.axelhacke.de